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Abb. 12: Erfassung des RHF in Hamburg 1938 mit Polizeibegleitung (Bild RHF), Lagerplatz von
Schaustellern, Prof. Ritter (in Gruppenmitte) im Gespräch mit Bewohnern, ca. 1938. Bundesarchiv,
Bild 146-1987-116-34/Fotograf(in): o. Ang.
Am 23. April um 18:00 Uhr lädt das Roma Center zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch mit dem Historiker Dr. Rainer Driever ins Stadtlabor Göttingen ein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Verfolgungsgeschichte der Sinti in Göttingen – mit einem besonderen Blick auf die Kontinuitäten von Ausgrenzung und Diskriminierung vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus. Auf Grundlage seiner langjährigen Recherchen und seines Buches zur Verfolgung der Göttinger Sinti zeichnet Dr. Driever nach, wie sich Formen der Stigmatisierung und Verfolgung historisch entwickelt haben und welche Auswirkungen dies für die Betroffenen hatte.
Dabei wird deutlich, dass die nationalsozialistische Verfolgung nicht isoliert zu betrachten ist, sondern in längere historische Entwicklungen eingebettet ist, die auch die Zeit vor 1933 sowie den Umgang mit Überlebenden nach 1945 betreffen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Gespräch und zur gemeinsamen Diskussion.
Wann: 23.04.2026, 18:00 bis 19:30 Uhr
Wo:Stadtlabor, Wilhelmsplatz 3 (rechts die Treppe runter), Göttingen
Noch bis zum 30. April 2026 ist im Stadtlabor die Ausstellung „Der NS-Völkermord an den Roma in der besetzten Sowjetunion“ zu sehen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.















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