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Der Samudaripen ist der bis heute weitgehend ignorierte Völkermord an den Sinti und Roma Europas. Ausgehend vom Deutschen Reich erstreckte er sich über sämtliche besetzten und kollaborierenden Gebiete Europas. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann auch die Vernichtung der sowjetischen Roma.
Roma Center/ Roma Antidiscrimination Network und Bildungswerk für Erinnerungsarbeit und Frieden eröffnen am 10. April 2025 die Ausstellung „Genozid an Rom:nja auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion 1941-1944“ im Stadtlabor.
Die Ausstellung basiert auf 200 Interviews, die das Bildungswerk für Erinnerungsarbeit und Frieden und Roma-Selbstorganisationen in Russland, der Ukraine, Belarus, Rumänien und Moldau mit Zeitzeug:innen und deren Kindern geführt haben. Sie berichten von der Verfolgung und vom Widerstand der Roma, aber auch von Kollaboration und Solidarität ihrer Mitmenschen.
Bei der Eröffnung begleiten das Roma Center, das Bildungswerk und die Belarusische Roma-Diaspora (Selbstorganisation aus Belarus) die Ausstellung mit Hintergrundinformationen.
Der Eintritt ist frei.
Ausstellungseröffnung:
Wann: 10.04.2026, 18:00 Uhr
Wo: Stadtlabor, Wilhelmsplatz 3 (rechts die Treppe runter), Göttingen
Öffnungszeiten: vom 13. bis 30 April 2026 – jeden Montag, Donnerstag und Freitag von 10:00 bis 18:00
Am 19.04.2026 kann die Ausstellung zudem von 12:00 bis 18:00 Uhr im Rahmen des Science goes City der Uni Göttingen besichtigt werden.
Wenn Sie mit Ihrer Schulklasse oder Gruppe eine Führung durch die Ausstellung vereinbaren möchten, melden Sie sich gerne unter info@roma-center.de.
Eine gemeinsam Veranstaltung von Roma Center e.V., Bildungswerk für Erinnerungsarbeit und Frieden e.V. und Stadtlabor.
Mehr Infos zur Ausstellung: https://genocideagainstroma.org/ausstellung/volkermord-an-romnja-besetzte-sowjetunion-1941-1944/sowjetunion/
Mehr Infos über Verfolgung und Widerstand von Roma in der besetzten Sowjetunion:

















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