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Wie kann die Gesellschaft dem historisch gewachsenen und bis heute strukturell wirksamen Rassismus gegen Roma und Sinti begegnen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Panelveranstaltung, die vom Roma Center mit Romano Than am 11. September 2026 im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund durchgeführt wurde. Unter dem Titel „Antiziganismus und die Rolle der Zivilgesellschaft“ diskutierten die Gäste die Verantwortung verschiedener gesellschaftlicher Bereiche und die Möglichkeiten, neue Bündnisse gegen Rassismus und Diskriminierung zu schaffen.

Rassismus gegen Sinti und Roma ist keine Herausforderung, die allein von den Betroffenen oder einzelnen Initiativen bewältigt werden kann. Politik, Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Film tragen gleichermaßen Verantwortung dafür, rassistische Strukturen zu erkennen, ihnen entgegenzutreten und die Perspektiven von Roma und Sinti sichtbar zu machen.

Die Diskussion nahm unterschiedliche fachliche und gesellschaftliche Perspektiven in den Blick. Dabei ging es um die Bedeutung von Expertise, communityübergreifender Zusammenarbeit und Solidarität. Ziel war es, über gemeinsame Verantwortung ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten für neue Allianzen im Engagement gegen Rassismus auszuloten – gerade in einer Zeit, die von multiplen Krisen und Kriegen geprägt ist.



Als Gesprächspartnerinnen brachten die Regisseurin und Schauspielerin Simonida Selimović aus Wien, Megha Kono-Patel, die freie Journalistin Nadine Michollek sowie die Erziehungswissenschaftlerin, Konfliktmediatorin und Autorin Karima Benbrahim ihre Perspektiven ein. Moderiert wurde das Panel von Amdrita Jakupi, Geschäftsführerin von Romano Than e. V.



Der Austausch machte deutlich, wie wichtig es ist, Rassismus gegen Roma und Sinti als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen und unterschiedliche Akteur:innen für eine gemeinsame Auseinandersetzung mit Rassismus und seinen strukturellen Ursachen zusammenzubringen.















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